Mannschaft


Um die besonderen Gefahren und das richtige Kühlen bei Flüssigkeits- und Gasbränden kennen zu lernen, besucht die Hälfte der Feuerwehr Döttingen-Klingnau jährlich die Übungsanlage der Chemiewehrschule in Zofingen oder eine andere Übungsanlage.

24 Feuerwehrangehörige trafen am vergangenen Samstag vor 8 Uhr in Zofingen ein. Nach einer kurzen Information zu den besonderen Sicherheitsbestimmungen folgte eine praktische Angewöhnung zum Thema „Kühlen“. Hier konnte jeder zum Strahlrohr greifen und das Feuer in der Wanne zum ersten Mal an diesem Morgen „fast“ hautnah kennen lernen.

Der zweite Teil, eine Einsatzübung mit Flüssigkeitsbrand ohne Atemschutz, fing eher harmlos mit der Bergung einer Person aus einem verunfallten Auto an. Plötzlich brannte es beim Fahrzeug und das Feuer musste bekämpft und die umliegenden Tanks, Fässer und Druckflaschen mussten gekühlt oder geborgen werden. Das Feuer breitete sich aber rasch aus und lies die Feuerwehrleute und speziell den „Offizier Front“ nicht ruhen. Das dynamische Feuer erforderte ständige Überprüfung und Anpassung der Rohrführerstellungen. So konnten die Rohrführergrundsätze am echten Feuer trainiert werden. Anfangs reagierten die Rohrführer noch etwas zögerlich, was zu erwarten war. Doch mit der Dauer des Einsatzes wurden sie sicherer und reagierten schneller auf die sich ständig verändernde Situation.

Die Ziele der Übung sind erfüllt, konnte der Übungsleiter feststellen. Als Lehren für die Einsätze kann mitgenommen werden, dass Druckflaschen eine hohe Gefahr darstellen und sofort aus der Gefahrenzone entfernt werden müssen.