Vereinsreise 15./16. September 2007
Beim Feuerwehrlokal startete am 15.September, um 7 Uhr, der voll besetzte Reisebus zur zweitägigen Reise ins Wallis.Der erste Zwischenhalt erfolgte bei der Autobahnraststätte im Gryerzerland. Dort wurde allen bewusst, dass die Sprachgrenze überschritten war. Einige Versuchten ihre Französisch - Kenntnisse anzuwenden, was für die kleinen Bestellungen recht gut klappte. Nach kurzer Kaffeepause ging es weiter in Richtung Bex.
Dort erwartete die Ausflügler eine Führung im ältesten Salzabbaugebiet der Schweiz, in welchem bis zum heutigen Tag noch Salzgewinnung betrieben wird. Nach einem kurzen Fussmarsch wurde ein altes Solereservoir erreicht. Dort wurde den Zurzibietern mittels eines Dokumentarfilms die Geschichte der Salzgewinnung in Bex seit dem Jahr 1684 erläutert. Danach ging es mit der Stollenbahn einen Kilometer in den Berg. In diesem Stollenabschnitt, welcher heute stillgelegt ist, befindet sich eine Ausstellung über die Salzgewinnung früherer Zeit. Als Touristenattraktion wurden im Inneren ein Restaurant und ein Konferenzsaal erstellt. Einige Winzer lagern auch Wein in Flaschen ein, damit der Reifeprozess bei konstanten 17 ° Celsius beschleunigt wird. Da sich auch Schwefelablagerung im Salz befinden, ist die Luft teilweise mit einem Geruch nach faulen Eiern. Um 12.30 Uhr beförderte die Stollenbahn die Besucher wieder ans Tageslicht. Nach einer köstlichen Verpflegung im Restaurant neben dem Stollen ging die Reise Richtung Chamoson weiter. Winzer Jean-Daniel Favre erwartet uns zu einer Führung im Rebberg und danach zu einer vorzüglichen Degustation im Weinkeller. Herr Favre gab uns auch einen Einblick in die Geschichte des Weinbaus im Wallis. Nachdem einige Faschen Wein erstanden wurden, verabschiedeten wir uns gegen 18.00 Uhr. Die Fahrt ging Richtung Oberwallis ins Fieschertal. Im Döttinger Ferienhaus angekommen, bereiteten wir unser Nachtlager vor. Nachdem im Wellnes Hotel Alpenblick das Nachtessen und ein paar kleine Nachttropfen genossen waren,konnten wir uns gemütlich schlafen legen. Einige ein wenig früher, andere etwas später. Ausschlafen war aber nicht angesagt, denn Ueli und Brigitte hatte um 7.00 Uhr das Frühstück bereit. Nach dem Morgenessen spendete Roger den ersten Appero des Tages, aber bereits um 8.00 Uhr führte die Reise weiter nach Martigny. Nach einer Kaffeepause in Martigny konnten wir die Schmalspurbahn Richtung Chàtelard besteigen. Die Fahrt führte durch ein eindrückliche Berglandschaft bis zu der Talstation der Standseilbahn in Chàtelard. Bei 85 % einer Steigung verspürten einige ein mulmiges Gefühl. Aber schon nach 700 m konnten wir umsteigen in eine Schmalspur-Panoramabahn, diese brachte uns an den Fuss der Stauseemauer des Lac d`Emosson. Das letzte Stück auf die Stauseemauer wurde mit dem „Minifunic“ Lift von 260m bewältigt. Ein grossartiges Alpenpanorama mit Gletscher und Stauseen bot sich uns. Obwohl wir uns auf einer Höhe von 2000 m ü.M. befanden, war bei strahlendem Sonnenschein keine kalte Höhenluft zu verspüren. Die dünne Alpenluft machte aber trotzdem Hungrig. Bei einem herrlichen Ausblick ins „Le Cheval Blanc“ Massiv konnten wir ein reichhaltiges Menü geniessen. Gegen 14.30 Uhr verabschiedeten sich die Mitglieder des Feuerwehrvereins Döttingen/Klingnau von der Bergwelt und traten die Heimreise an.Diese beiden Tage werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.
